In einem ersten Schritt habe die Landesveterinärbehörde versucht, den genauen Wildbestand mittels Hubschrauber und Wärmebildkamera zu erheben. Die Ergebnisse würden sich weitgehend mit den vorliegenden Zahlen decken. Sollte die Eindämmung in der kommenden Jagdsaison nicht gelingen, müssten weitere veterinärbehördliche Maßnahmen eingeleitet werden.
TBC auf Rinder und Menschen übertragbar
Es sei jedenfalls Handlungsbedarf gegeben. Denn TBC sei vom Rotwild auf Rinder und in weiterer Folge über Lebensmittel auf den Menschen übertragbar. Derzeit sei aber kein Fall einer derartigen Übertragung bekannt. Die Rinder werden laut Landesveterinärdirektion flächendeckend auf TBC untersucht. Zudem würden die Lebensmittel einer strengen Kontrolle unterliegen. Der Verlust des Status als Rinder-TBC-freies Gebiet hätte "weitreichende" Auswirkungen auf die wirtschaftliche Existenz der Tiroler Landwirtschaft.
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