05.10.2021 10:00 |

Salzburg AG

Hälfte des Stroms wird gekauft

Im Dezember 2020 hat sich die Salzburg AG an der Windsfeld GmbH, dem Pongau Windenergieunternehmen, mit 20 Prozent beteiligt. Denn auch der Salzburger Stromanbieter wird künftig Windkraft brauchen. Etwa die Hälfte der Energie für die Kunden muss derzeit importiert werden. Bei weiter steigendem Verbrauch muss also auch mehr Strom in Salzburg produziert werden.

Die Salzburg AG wirbt bei ihren Stromkunden mit der Gewinnung aus erneuerbaren Energien – zu 100 Prozent. Rund die Hälfte der benötigten Energie muss zugekauft werden um den Bedarf auch decken zu können, berichtet das Unternehmen auf „Krone“-Anfrage. Diese Käufe werden durch Zertifikate bestätigt, welche zu etwa 63 Prozent aus Österreich kommt. Der Rest stammt aus Norwegen. Dabei ist klar, dass nicht genau gesagt werden kann, woher der Strom auch tatsächlich kommt. In der Branche wird dies meist mit „der Strom hat kein grünes Mascherl“ kommentiert. Wird er selber produziert, weiß man das hingegen genau.

Im vergangenen Dezember stieg das Salzburger Technologieunternehmen mit einer Beteiligung von 20 Prozent in die Windsfeld GmbH ein, die ja, wie berichtet, einen Anlage auf dem Flachauer Windsfeld über dem Tauerntunnel errichten will. Das Land hat sich als Ziel gesetzt bis zum Jahr 2030 25 Windräder zu errichten.

Windräder dienen als Ausgleich im Winter
Wie Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn (Grüne) betont, seien die Windräder gerade in den Wintermonaten wichtig, weil in dieser die Wasserkraftwerke in Salzburg weniger Strom produzieren können und klarerweise auch die Fotovoltaikanlagen im Gegensatz zum Sommer schwächeln.

FR

Felix Roittner
Felix Roittner
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