10.10.2021 06:00 |

Weil‘s wahr ist!

Jetzt noch mehr Wien auf krone.at erleben!

Mit unseren neu gestalteten Wien-Seiten beschreiben die „Krone“ und krone.at, was vor sich geht. Wir wollen noch tiefer eindringen, in die Bezirke und Gassen, wollen dem allem auch mehr digitalen Raum widmen. Noch mehr Dialog und Information, Themen, die bewegen, kurz: Ganz Wien am Pulsschlag unserer Leser - das alles erwartet Sie auf den neuen Wien-Seiten der „Krone“ und krone.at! 

Wer heute durch Wien geht, spürt, wie diese Stadt nach Corona wieder zu leben beginnt. Aus den Gastgärten dringt fröhliches Gemurmel, geschäftig strömen Menschen aus der Kärntner Straße Richtung Oper, die Flaniermeilen am Donaukanal füllen sich. In der Früh stauen sich dort die Radfahrer, abends hört man die Musik aus den wiederbelebten Lokalen.

Die Stadt, die schon so viel erlebt hat, will Parkschließungen, „Lockdowns“ und „Quarantäne“ jetzt hinter sich bringen. Ganz einfach ist das nicht, die Wiederbelebung hilft auch dem Virus, und schon kommt es wieder zu Einschränkungen für unser Leben, auch wenn das letztlich nur einer beginnenden Impfmüdigkeit vorbeugen soll.

Die Wiener werden es gelassen ertragen, aber nicht ohne Kritik. Viele Gegensätze kommen hier zusammen, Vergangenheitsseligkeit und Fortschrittszugewandtheit. Neue Trends nimmt man auf, aber nicht ohne Skepsis, was sich durchsetzt, ist dann auch wirklich gut.

„In Wien hat sich seit hundert Jahren nichts verändert, nur der Kaiser kommt nicht mehr“, hat der 2014 verstorbene Autor, Journalist und Diplomat Fritz Molden einmal gesagt. Die Veränderung gibt es, es gibt auch das Vergangene, das imperiale Wien. Diese Nähe und gleichzeitige Distanz führte vielleicht zu der grantigen Aussage Helmut Qualtingers (1928-1986): „Das Problem für jeden Wiener: Man kann es in Wien nicht mehr aushalten, aber woanders auch nicht.“ Die berühmte Seele dieser Stadt oder vielmehr der Menschen, die in ihr leben, zu ergründen, daran sind schon die großen Schriftsteller erfolgreich gescheitert.

Mit unseren neu gestalteten Wien-Seiten wollen wir aber beschreiben, was hier vor sich geht. Wir wollen noch tiefer eindringen, in die Bezirke und Gassen, wollen dem allem auch mehr digitalen Raum widmen. Wir haben speziell auf diese Stadt zugeschnittene Newsletter entwickelt und rufen über soziale Medien zum Wien-Dialog auf. Noch mehr Information, noch näher dran an unseren Lesern und Usern, mit den besten Journalisten des Landes - jungen Talenten, die wir ausgebildet haben - bieten wir wichtige Orientierung für unser Wien, jene Stadt, in der wir leben.

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Ihr Christoph Dichand, Herausgeber

Dr. Christoph Dichand
Dr. Christoph Dichand
Mittwoch, 27. Oktober 2021
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(Bild: stock.adobe.com, Krone KREATIV)