Mit der Auswärtspartie beim Wolfsberger AC starten die Hartberger nach der Länderspielpause am Samstag (17) wieder in die Fußball-Bundesliga. Für den Ritt jenseits der Pack meldet sich auch der zuletzt verletzte Routinier Christian Klem wieder fit. Der ehemalige WAC-Spieler sprach über die Abgänge in Hartberg und neue Hoffnungsträger.
„Ich fühle mich fit fürs Comeback!" Vorm Samstag-Match beim WAC meldet sich Hartberg-Routinier Christian Klem bei Coach Kurt Russ nach seinem Meniskuseinriss zurück. Beim Testlauf in der Länderspielpause in Knittelfeld gab’s nach der Arthroskopie bei Dr. Mandl in Graz keine Probleme mehr im Knie.
Nach dem Großumbruch im Team würde der 30-Jährige gerne seine Erfahrung nützen, um den TSV so rasch wie möglich auf Erfolgskurs zu führen: „Wichtige Spieler wie Sascha Horvath haben uns verlassen“, sagt Klem, „einem kleinen Klub wie uns tut so etwas natürlich weh. Trotzdem haben wir eine gute Truppe.“
Die Zugänge Avdijaj, Belakovic, Lemoine, Niemann und Steinwender haben im Training Qualität bewiesen, sind aber noch sehr jung: „Jetzt müssen wir sie so schnell wie möglich integrieren, was in der Kabine bei uns recht einfach geht, aber am Feld braucht’s Spiele.“
Spielmacher Avdijaj?
Ob sein Ex-Sturm-Kollege Donis Avdijaj gleich in die Spielmacherrolle schlüpfen kann? „Er macht einen fitten Eindruck und kennt die Liga, was ein Vorteil ist. Und was er spielerisch drauf hat, wissen wir von Sturm. Wenn er annimmt, wie die Verhältnisse bei einem Klub wie Hartberg sind, wird er der Unterschiedsspieler sein.“
Jetzt gilt’s gegen Ex-Klub WAC (wo Klem zwei Jahre gespielt hat) zu punkten: „Die haben zu Saisonbeginn Ergebnisprobleme gehabt, haben aber enorme Qualität und in die Spur gefunden. Liendl ist nach wie vor ihr Um und Auf, Leitgeb bringt Stabilität und auch der neue Stürmer Baribo beginnt unter Trainer Dutt zu treffen.“
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