Nichts aus seinem letzten Prozess gelernt zu haben scheint ein Drogendealer. Denn der Türke wurde erneut mit Drogen ertappt, die er auch an andere Süchtige weiterverkauft haben soll. Beim Prozess in Eisenstadt tischte der Angeklagte der Richterin eine hanebüchene Erklärung auf. Am Ende setzte es drei Jahre Haft - der Veurteilte kündigte Berufung an.
Nein, mit der Gesetzestreue scheint es ein Austro-Türke aus dem Burgenland nicht wirklich zu haben. Bereits in der Vergangenheit war er wegen Drogendelikten mit der Justiz in Kontakt gekommen. Diese hatte ihn zur Absolvierung einer Drogentherapie verdonnert, die offensichtlich aber nicht gefruchtet hatte. Denn es dauerte nicht lange, und der Mann begann erneut, Kokain und Crystal Meth zu konsumieren. Auch als Dealer soll er sich betätigt haben.
Drogen als „Geschenk“
Bei einer Hausdurchsuchung wurde dann eine größere Menge Crystal Meth gefunden, wofür der Beschuldigte beim Prozess in Eisenstadt eine hanebüchene Erklärung parat hatte: „Man hat mir die Drogen als Geschenk gegeben.“ Was die vorsitzende Richterin nicht glaubte: „Niemand verschenkt Suchtgift in dieser Menge. Das ist einfach völlig unglaubwürdig.“ Zumal der Mann bereits bei früherer Gelegenheit gelogen und der Polizei sogar eine falsche Identität angegeben hat. Gegen das Urteil von drei Jahren unbedingt legte der Türke Berufung ein.
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