Hin und wieder haben Corona und Lockdowns auch positive Auswirkungen: So ging die Zahl der Schulwegunfälle in Tirol um fast zwei Drittel (62 Prozent) zurück, bilanziert der Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Tödlich endete zum Glück kein einziger Zwischenfall.
Im Vorjahr kam es auf dem Schulweg zu 18 Verkehrsunfällen von Tiroler Kindern. Im Jahr 2019 waren es 47 und 2018 sogar 60, weist der VCÖ auf die Daten der Statistik Austria hin. Der Zahl der am Schulweg durch den Straßenverkehr verletzten Kinder ging im Vorjahr von 47 auf 19 zurück.
Für Kinder ist der Schulweg die Chance, Kompetenz für das Verhalten im Straßenverkehr zu erlangen. Elterntaxis nehmen dem Kind diese Chance und verursachen zudem Verkehrsprobleme.
VCÖ-Sprecher Christian Gratzer
Ferien zum Üben nutzen
Der VCÖ rät Eltern von Kindern bis zum 12. Lebensjahr, jetzt in den Ferien den Schulweg zu üben. Bei den 5400 Schulanfängern und bei Kindern, die die Schule wechseln, sei ein Weg mit möglichst wenig Verkehr und wenigen zu querenden Straßen wichtig. Gefahrenstellen solle man unbedingt der Gemeinde melden.
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