Die Vorarlberger Handelsbetriebe verbuchen im ersten Halbjahr 2021 ein Umsatzplus von 10,5 Prozent im Vergleich zu 2020. Das ist erfreulich, allerdings gibt es in den verschiedenen Branchen erhebliche Unterschiede. Im Bekleidungssektor etwa ist die Zielgerade noch nicht erreicht, während die Kfz-Wirtschaft boomt.
Nach dem Coronajahr 2020 und den zähen Phasen des Lockdowns ist im Handel natürlich jede Steigerung mehr als nur willkommen. Von Jänner bis Mai diesen Jahres wurde ein Umsatzplus von 10,5 Prozent erreicht. Wirtschaftliche Erholung ist also in Sicht. Allerdings ist dieser Trend in den unterschiedlichen Bereichen auch unterschiedlich stark ausgeprägt.
So macht die Steigerung im Einzelhandel nur 5,3 Prozent aus. „Die Lockdownbedingten Umsatzrückgänge im Handel konnten erfreulicherweise ausgeglichen werden. Allerdings gibt es in einigen Bereichen noch Aufholbedarf“, informiert Carina Pollhammer, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer. Etwa im Bekleidungs- und Schuhhandel. Hier liegen die Umsätze nach wie vor um 20 Prozent im Vergleich zum Vorkrisenniveau zurück. Auch beim Buch-, Schmuck- und Spielwarenhandel sind die Vor-Coronazahlen noch nicht erreicht.
Anders ist das im Kfz-Sektor: Dort kam es zu einer Umsatzsteigerung von satten 28 Prozent - vermutlich auch wegen der Nova-Erhöhung im Juli. Auch für den Großhandel veröffentlichte die WKV Zahlen, von Jänner bis März kam es zu einer Umsatzsteigerung von immerhin 7,5 Prozent.
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