Noch sieht er schmächtig aus, der Maschanzker-Apfelbaum im Schlossgarten. In einigen Jahren soll er, wie 500 andere Bäume auch, für ein besseres Klima und viele Erholungsoasen sorgen. Ein Punkt dabei ist die Zusammenarbeit mit der Südtiroler Stadt Bruneck. Dort setzt man Akzente in der Biodiversität im städtischen Grün. In Lienz baut man auf den Baumbestand. „Wir untersuchen die unterschiedlichsten Baumarten mit ihren Qualitäten und wo welcher Baum geeignet ist“, erklärt BM Elisabeth Blanik (SPÖ). Die Kooperation erfolgt im Rahmen eines Interreg-Projektes. Als Zeichen der Zusammenarbeit übernahm Bruneck die Patenschaft für den ersten Baum.
Einige neue Baumarten
Derzeit gibt es im Stadtgebiet viele Linden oder Ahornbäume, in Zukunft könnten etwa mehr Hopfenbuchen gepflanzt werden. Verantwortlich für die Umsetzung ist Martin König, Abteilungsleiter des Forst- und Gartenamtes. Hat man sich für einen Baum und seinen Standort entschieden und die fälligen 350 Euro überwiesen, kann der Baum gepflanzt werden. Einmal im Herbst und Frühjahr können die Bäume gesetzt werden. „Der Pate kann dort auch dabei sein. Das ist wirklich ein Projekt, wo der Baum in den Mittelpunkt gerückt wird“, sagt König.
Alle Infos zur Baumpatenschaft gibt es auf der Webseite: www.lienz.gv.at
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