Dreimal in Folge hat sich bislang erst eine österreichische Mannschaft für die Champions League qualifiziert: Sturm Graz rund um die Jahrtausendwende. Salzburg ist drauf und dran, diese Serie einzustellen. Gelingt im Play-off gegen Bröndby der Aufstieg, spielt Österreichs Double-Sieger erneut im Konzert der Großen mit. Die Chancen könnten kaum besser stehen. Der dänische Meister muss im Hinspiel am Dienstag in der Bullen-Arena mindestens fünf Stammspieler aufgrund von Coronaerkrankungen vorgeben. Ein Riesenvorteil auf Seiten der Bullen.
Anders formuliert: Die Jaissle-Elf hat bereits eine Hand am Mega-Jackpot!
Denn: Ein Ticket für die Königsklasse des Vereinsfußballs bedeutet für die Klubs mehr als einen Lotto-Sechser. Aufgrund von Start- (15,64 Mio. Euro) und Punkteprämien (2,8 Mio. pro Sieg, 930.000 Euro für ein Remis), Zuschauereinnahmen, Koeffizienten-Rangliste, Millionen durch den Marktpool (wird am Saisonende errechnet) und der nicht zu unterschätzenden Marktwertsteigerung der Spieler kann die Champions League Salzburg bis zu 50 Millionen Euro zusätzlich einbringen.
Die Duelle gegen Bröndby stellen somit die wichtigsten Spiele der gesamten Saison dar, hängt doch am meisten dran. Weshalb Salzburg nichts dem Zufall überlässt, am Freitag beim 0:1 gegen Nordsjaelland - Bröndby wartet weiter auf den ersten Saisonsieg - erneut ein Bullen-Spion vor Ort war.
Fans wurden verwöhnt
Bei Salzburgs Anhang löst Bröndby indes nicht die erhoffte Euphorie aus. Bislang wurden gut 15.000 Karten an den Fan gebracht. Vielleicht wurden die Zuschauer zuletzt zu sehr mit Tests gegen Atlético und Barça verwöhnt.
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