Wie die "Naperville Sun" berichtet, hatte der 48-Jährige seine Online-Liebe nie real kennengelernt, was ihn allerdings nicht davon abhielt, dieser während der immerhin zweieinhalb Jahre währenden Fernbeziehung übers Internet Geldbeträge auf Bankkonten in Nigeria, Malaysia, England und den USA zu überweisen.
In die Brüche ging die Beziehung erst, als sich der Mann Hilfe suchend an die Polizei wandte: Er fürchtete, seine "Freundin" könnte in London entführt worden sein. Ein Personalausweis, den die vermeintliche Online-Liebe dem Mann hatte zukommen lassen, sollte den Beamten bei der Fahndung behilflich sein, entpuppte sich jedoch als ein simples Führerschein-Muster aus Florida.
Der Mann habe mit "Unglauben" reagiert, als er erfuhr, dass seine Freundin gar nicht existiert, heißt es im Polizeibericht. Ob er sein Geld jemals wiedersehen wird, ist offen. Die Ermittlungen laufen.









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