Grenze korrigiert

Das Burgenland ist um 6000 Quadratmeter gewachsen

Burgenland
10.08.2021 08:30

Aufgrund des Ausbaus des Hochwasserschutzes hat sich die Landesgrenze zwischen dem Burgenland und der Steiermark verschoben. Aufgrund der Regulierung der Lafnitz ist das Burgenland nun um 6000 Quadratmeter größer.

Bereits in den 1970er-Jahren wurde die Lafnitz reguliert und ihr Flusslauf damit geändert. Das linke Ufer war steirisch, das rechte burgenländisch. Die betroffenen Gemeinden Burgauberg-Neudauberg sowie Burgau und in Neudau (beide Steiermark), haben sich bereits vor mehr als zehn Jahren geeinigt, die Grenzen umzudrehen. Das heißt, dass alles, was links am Ufer liegt, zum Burgenland gehören soll und alles, was rechts liegt, zur Steiermark.

Gemeinden einig
In allen Gemeinden wurden dementsprechende Gemeinderatsbeschlüsse gefasst und die Grenzen nun offiziell geändert. Burgauberg-Neudauberg ist damit um ganze 6000 Quadratmeter gewachsen.

Von der neuen Grenzziehung sind keine Anrainer betroffen, da es sich bei der Fläche um unbewohntes Gebiet handelt.

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