Kinder von Wenig- und Mittelverdienern haben in Österreich immer noch nicht die gleichen Bildungschancen wie die Kinder von Besserverdienern, ergibt eine aktuelle Studie.
Für Wenig-Verdiener sind bei der Schulwahlvor allem die Kosten und die Erreichbarkeit der Schule Ausschlaggebend, zeigt die Studie, aber auch Platzmangel an der nächstenAHS spielt eine Rolle. Unser Bildungssystem selektiert demnachnach Einkommen, sozialer Schicht und Bildungsabschluss der Eltern.
An den Leistungen der Kinder in der Schule liegtes nicht, wenn Kinder aus einkommensschwächeren Familiennach der Volksschule häufiger in die Hauptschule gehen unddanach eher in eine mittlere berufsbildende Schule, in die PolytechnischeSchule und in die Lehre. Im Schnitt hat ein Drittel der Kinderin der Hauptschule AHS-Reife, in der ersten Klasse Hauptschulesogar fast zwei Fünftel.
Die Arbeiterkammer fordert das Recht auf Betreuungfür Kinder bereits im Jahr vor Schuleintritt, der Ausbauganztägiger Schulformen, das Recht auf Förderunterreicht,eine durchgängige finanzielle Förderung für Kinderaus einkommensschwächeren Famililien in der Oberstufe unddas Recht auf Bildung und Ausbildung für alle Jugendlichen.
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