Jobabbau bei Bank

Alle Abteilungen betroffen: Hypo will 60 Stellen streichen

Tirol
15.02.2011 11:29
Die Tiroler Hypo will bis Jahresende rund 60 Jobs streichen. Betroffen sind alle Abteilungen im Konzern, Kündigungen sollen vermieden werden, bestätigte Unternehmenssprecherin Gertraud Kirchebner. Die Bank will einen Teil der Arbeitsplätze durch Nichtnachbesetzen bei Pensionierungen abbauen.

"Mit dem Rest führen wir Mitarbeitergespräche. Wir schauen, wo die persönlichen Qualifikationen des Einzelnen liegen, und versuchen, ihn an einer anderen geeigneten Stelle in der Bank einzusetzen", erklärte Kirchebner. Dies alles geschehe in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat. Bisher habe kein Mitarbeiter die vorgeschlagene Jobveränderung abgelehnt.

Die Hypo Tirol hat 2009 nach einer 72,5 Millionen Euro teuren Abschreibung noch knapp positiv bilanziert. Vor Steuern blieb damals ein minimaler Gewinn von zwei Millionen Euro über, nach Steuern immerhin noch 4,1 Millionen. Der ehemalige Vorstandschef, Hannes Gruber, musste den Hut nehmen, Mitte November des vergangenen Jahres trennte man sich auch von den beiden verbliebenen Mitgliedern aus dem alten Vorstand, Werner Pfeifer und Günter Unterleitner.

An Grubers Stelle rückte Markus Jochum, davor Vorstandsvorsitzender der Tiroler Sparkasse. Auch 2010 soll sich ein kleiner Gewinn ausgehen. Genaue Zahlen werden Ende April bekannt gegeben.

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