In einem zweiseitigen Brief an die grüne Verkehrsministerin Leonore Gewessler schildert der Verein Interkomm Waldviertel - ein Zusammenschluss von rund 60 Gemeinden, der seit über 20 Jahren existiert -, welch große Bedeutung die Wiederkehr des internationalen Zuges auf der Franz-Josefs-Bahn hätte. Für die zusätzliche Attraktivierung der Lebensader des Waldviertels setzt sich Landesrat Ludwig Schleritzko ein, der positive Gespräche mit Tschechien führte. Der Bund muss den Plänen zustimmen, dann könnten Ende 2022 die ersten Züge fahren.
„Nach dem fertigen Bahnausbau auf tschechischer Seite, der für 2023/24 geplant ist, können die gleichen Fahrtzeiten zwischen Prag und Wien wie auf der Nordbahn erreicht werden. Von Gmünd wäre man dann in zwei Stunden in Prag und in weiteren vier Stunden in Berlin“, betont Schleritzko. Für die 60 Gemeinden geht es um einen wichtigen Baustein der Regionalentwicklung. Die Ministerin sollte das also ernst nehmen und nicht hinten anstehen lassen.René DenkGewessler
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