Offiziell hält der Italiener Maurizio Vandelli mit 23:20 Minuten den Rad-Rekord hinauf auf den Gaisberg. Profi Gregor Mühlberger hatte sich im letzten Jahr den Spaß erlaubt, nach einem Höhentrainingslager mit Freunden die Bestzeit anzugreifen – natürlich inoffiziell. Seine Zeit: 23:10 Minuten!
„Ich habe aber eine ganz andere Vorbereitung als die meisten, wollte es einfach mal ausprobieren“, berichtet der Wahl-Salzburger. Der für Hobby-Sportler einen Tipp hat für die Bewältigung des brutal steilen Anstiegs. „Wenn möglich, sollte man mit einem Puffer zur Zistel kommen. Erst danach wird’s richtig schwer. Wären da vier Serpentinen rauf, würde es das für mich mental einfacher machen. So aber ist diese lange, steile Gerade umso zäher. Deshalb sollte man es mit Geduld angehen, nicht zu euphorisch sein und erst im letzten Teil alles in die Waagschale werfen.“
Für alle Freizeit-Pedalritter hat er zudem noch eine durchaus erleichternde Botschaft: „Selbst an einem guten Tag ist der Gaisberg für mich ein schwerer Anstieg. Auch ich leide auf jeden Fall sehr beim Rauffahren!“
Pogacar? „Gewaltig!“
Nach überstandener Hirnhautentzündung und vollzogenem Umzug mit seiner Frau Astrid steht er indes voll in der Vorbereitung für die Olympischen Spiele. „Wir haben dort zwar nur ein kleines Team, aber wenn wir gemeinsam klug fahren, kann das ein richtig tolles Rennen werden.“
Um sich optimal auf die klimatischen Verhältnisse in Tokio vorzubereiten, simuliert er diese in Rif in Form einer Art Dampfbad mehrmals pro Woche. „Die Unterstützung ist super, damit kann ich dem Körper etwas Gutes tun.“
Lässt es sein Training zu, verfolgt er freilich auch die aktuell laufende Tour de France. Seine Einschätzung zu Dominator Tadej Pogacar: „Gewaltig! Unglaublich! Er fährt auf einem anderen Niveau.“
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