Tierquälerei-Prozess

Mühlviertler Landwirt ließ 13 Rinder verenden

Nach dem Tod der Mutter sei er überfordert gewesen, sagt ein 45-jähriger Nebenerwerbslandwirt aus dem oberösterreichischen Mühlviertel vor der Linzer Richterin aus. Die Einsicht kam spät: 13 verendete Tiere seiner Mutterkuhherde wurden im März auf seinen Hof gefunden.

Der Prozess wegen Tierquälerei in Linz dauerte nicht lange. Inzwischen hat der Landwirt alle seine Tiere weggegeben, die Gründe verpachtet.

Verschimmeltes Futter
Im März hatte sich der Polizei und dem Amtstierarzt bei einer Nachschau auf seinem Hof ein entsetzliches Bild geboten. Rinder und Kälber lagen dehydriert oder verendet im Kot im Stall. Das Futter, das sie vorfanden, war zum Teil verschimmelt, das Wasser ungenießbar. Wir berichteten.

Geldstrafe
Der überlastete Landwirt war geständig. Das Urteil - 2700 Euro Geldstrafe wegen Tierquälerei - nahm er an. Da er ohne Anwalt war, ist es noch nicht rechtskräftig.

 OÖ-Krone
OÖ-Krone
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Sonntag, 24. Oktober 2021
Wetter Symbol
(Bild: stock.adobe.com, Krone KREATIV)