26.05.2021 16:00 |

Manfred Schützenhofer

„Für den Pongau und Salzburg ist es ein Wahnsinn!“

Aus eins mach drei! Bischofshofen wird in der kommenden Saison gleich drei Weltcupbewerbe austragen. Neo-Skiklub-Präsident Manfred Schützenhofer erklärt im „Krone“-Interview, wie es dazu kam.

Herr Schützenhofer, wie kam es zum Weltcup-Triple in Bischofshofen?

Vor drei Wochen bekam ich einen Anruf vom ÖSV. Da ging es um die Frage, ob das für uns denkbar ist.

Haben Sie und Ihr Team sofort zugesagt?

Wir haben sofort zugestimmt, ohne uns über Geld zu unterhalten. Für Bischofshofen, den Pongau und ganz Salzburg ist das ein Wahnsinn - es ist wie eine kleine WM!

Was heißt das aus wirtschaftlicher Sicht?

Die Leute sind nicht nur zwei, drei Tage da, sondern sechs. Zudem gehen über mehrere Tage die Bilder um die Welt. Das hat für die regionale Wirtschaft eine große Bedeutung.

Mehr Bewerbe bedeuten mehr Arbeit für die vielen freiwilligen Helfer?

Das wird eine Herausforderung! Wir haben aber ein tolles Team und müssen uns ein bisserl arrangieren. Für die Tretmannschaft sind 16 Leute nötig, wir haben immer 30, weil jeder dabei sein will. Mit etwas Personallogistik werden wir das also hinkriegen.

Ist das Ziel, dauerhaft mehr als einen Bewerb durchzuführen?

Wenn es zeitlich gut fällt mit den Wochenenden, ja. Wir haben eine Wahnsinnsanlage, die wir nutzen müssen. Das gilt für Sport, aber auch für Musik- und Kulturveranstaltungen.

Christoph Nister
Christoph Nister
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