Wie bereits im Vorfeld bekannt geworden war, hat die Corona-Ampelkommission am Mittwoch erstmals seit Ende März wieder eine Region im Land auf „Orange“ geschaltet. Das Gremium empfiehlt nun aber eine entsprechende Vorbereitung der Bevölkerung auf die bevorstehenden Öffnungsschritte am 19. Mai. Es bestehe schließlich weiterhin „sehr hohes Risiko“ im Land.
Konkret wird angeregt, altersgruppen- bzw. zielgruppenspezifische Kommunikationsmaßnahmen insbesondere in sozioökonomisch benachteiligten bzw. vulnerablen Gruppen zu intensivieren. Das gelte auch in Sachen Impfbereitschaft, wie die Kommission am Donnerstag mitteilte.
Mehr Schutzmaßnahmen in Betrieben
Ebenso wird empfohlen, betriebsspezifische Testungen insbesondere auch in Bereichen ohne Kundenkontakt zu verstärken und die Einhaltung der lokalen Schutzmaßnahmen zu erleichtern. Das bedeutet etwa Pausenräume mit ausreichend Platz, gestaffelte Umkleidemöglichkeiten, Maskenpflicht und Homeoffice wo möglich.
Trotz mit Ausnahme Vorarlbergs rückläufigem Trend sah die Kommission Österreich bei ihrer Sitzung am Donnerstag weiter bei „sehr hohem Risiko“. Einzig der schon am Mittwoch bekannt gewordenen Empfehlung, das Burgenland auf der Ampel auf Orange und damit nur noch auf hohes Risiko zu schalten, wurde nachgekommen.
Vorarlberg mit höchsten Fallzahlen
Unter dem Schwellenwert von 100 Infektionen auf 100.000 Einwohner liegt derzeit auch Niederösterreich. Hier wird aber noch abgewartet, ob sich dieser Trend auch bestätigt. Die höchsten Fallzahlen weist mit Abstand die Testregion Vorarlberg auf, in der schon seit einigen Wochen beispielsweise die Gastronomie geöffnet hat.
Weiter zurückgehen sollten die Belagszahlen an den Intensivstationen. Die Covid-spezifische Belastung dort lag zuletzt bei 22,5 Prozent und wird sich laut Prognosen auf 17 Prozent senken.
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