30.04.2021 07:00 |

Schlupflöcher vermutet

17 Einbrüche: Bande hinterließ kaum Spuren

Höchst professionell ging jenes Rumänen-Trio vor, auf dessen Kappe insgesamt 17 Einbrüche in Kärnten und Osttirol gehen. Den Ermittlern steht jetzt ein unglaubliches Puzzlespiel bevor, weil die Bande den Großteil der Spuren sehr gewissenhaft verwischte. Weg-Zeit-Diagramme lassen mehrere Schlupflöcher vermuten.
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Arriach, Drobollach, Friesach, Gmünd, Hermagor, Lienz, Klagenfurt, Völkermarkt, zuletzt zweimal Straßburg, um nur die letzten der insgesamt 17 Einbruchsorte zu nennen, die das am Dienstag in Villach geschnappte Rumänen-Trio von der Draustadt aus anvisierte.

„Wir erstellen gerade ein Weg-Zeit-Diagramm, das zeigen soll, wann der professionelle Dreier sich wo aufgehalten hat“, erklärt Polizeipressesprecher Rainer Dionisio, der davon ausgeht, „dass das Diagramm mehrere Unterkünfte in und um Kärnten ans Tageslicht bringen wird. Alles war perfekt geplant und professionell organisiert.“

Mit Alkohol Spuren beseitigt
Die rumänischen Staatsbürger haben unter anderem hochprozentigen Alkohol dazu benutzt, um Spuren zu beseitigen. „Deshalb müssen wir alles akribisch ausarbeiten, nachzeichnen und zuordnen. Das wird uns noch Wochen kosten“, verrät Dionisio, dessen Kollegen jetzt alle Details zusammentragen, nach Staub, Fusseln, Fingerabdrücken, DNA und etwaigen Handydaten suchen. „Es ist wichtig, dass wir das Trio erwischt haben. Die waren auf Erfolgstour, hätten so schnell nicht aufgehört!“

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