Basiskurs gewinnen!

Dieses Giftköder-Training kann Leben retten

Tierecke
29.04.2021 08:30

Derzeit vergeht leider keine Woche ohne eine Horror-Meldung über ausgelegte Giftköder und daran verendete Tiere. Viele Hundebesitzer leben in ständiger Sorge, und manche trauen sich gar nicht mehr auf ihre gewohnte Gassi-Runde. Die „Krone“-Tierecke hat sich bei einem speziellen „Anti-Giftköder-Training“ schlau gemacht - und wir verlosen einen Basiskurs unter all unseren Lesern!

Für Tierverhaltenstherapeutin und Hundetrainerin Sandra Dorfner-Rösel ist die derzeitige Situation nichts Neues, sie beschäftigt sich schon seit Jahren mit dem Thema Giftköder. Als Kind musste sie bereits miterleben, wie ein Tierquäler den geliebten Familienhund im eigenen Garten vergiftet hatte. Dieses Erlebnis war prägend, und bis heute ist es der Expertin unbegreiflich, dass Menschen Tiere bewusst vergiften. 

Herzensprojekt
In ihrem beruflichen Alltag in der Tierklinik und im Hundetraining beschäftigte sich Sandra Dorfner-Rösel zunehmend mit dem Thema, und so entstand die Idee, nachhaltiges Anti-Giftköder-Training anzubieten - in der Hoffnung, möglichst viele Menschen und Tiere vor einem derartigen Schicksal zu bewahren. 

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Ich möchte Hundebesitzer aus der Opferrolle holen und bewusste Hilfestellung geben. Niemand soll ängstlich mit dem Hund spazieren gehen müssen!

Sandra Dorfner-Rösel, Dipl. Tierverhaltenstherapeutin

Lebenslanges Training
Labrador-Hündin „Xena“ besucht derzeit den Basiskurs gemeinsam mit ihrem Frauerl Susanne S. „Xena ist einem unverhofften Leckerli nicht abgeneigt, und ich bin sicher, dass sie in die Falle gehen und das Gift aufnehmen würde. In Stufe eins des Trainings lernt sie nun, auf ein Abbruchsignal zu hören und bereits Aufgenommenes sofort und freiwillig wieder aus dem Maul zu geben“, so Frau S..
Gemeinsam mit der Tiertrainerin wird dieses Verhalten geübt und muss auch daheim immer wieder abgerufen werden. 

Eine Spürnase für alle!
Im zweiten Schritt lernen die Tiere, dass sie nichts aufnehmen dürfen, was scheinbar zufällig herumliegt. Auch hier geht es um konsequentes Üben in jeder Situation - oftmals lauert die Gefahr auch im vermeintlich sicheren eigenen Garten. Der Hund lernt eigenständig zu verzichten. 
Ziel ist es auch, dass der Hund präventiv anzeigt, wenn er auf ein entsprechendes Objekt trifft. Nur so ist der Besitzer in der Lage, einen eventuellen Köder auch zu sichern und so andere Tiere und auch Kinder vor dem Gift zu schützen. In diesem Fall muss auch die Polizei informiert werden und der nähere Umkreis sollte nach weiteren Fallen untersucht werden. Ein wichtiger Erfolg, sagt auch Maggie Entenfellner von der „Krone“ - Tierecke: „Man muss diesen Kreislauf durchbrechen! Diese Trainings tragen maßgeblich dazu bei und bringen ein Stück Sicherheit zurück.“

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Wir in der "Krone"-Tierecke nehmen die aktuellen Geschehnisse sehr ernst und haben jetzt auch die Ergreiferprämie auf 10.000,- Euro erhöht!

Tierexpertin Maggie Entenfellner

Verhalten im Ernstfall
Im Training erhalten die Hundehalter auch einen sehr ausführlichen theoretischen Teil. Es wird erörtert, wie sich eine Vergiftung überhaupt zeigt und wie man darauf richtig reagiert. Grundsätzlich gilt: Bei jedem Verdacht oder Anzeichen einer Vergiftung muss der Hund schnellst möglich zum Tierarzt gebracht werden!

  • Hund in stabile Seitenlage bringen.
  • Sollte er zum Zeitpunkt des Auftretens der Vergiftungserscheinungen Maulkorb tragen, diesen unbedingt abnehmen, damit er erbrechen kann.
  • Bei Krämpfen auf eine weiche Unterlage legen, damit er sich nicht verletzt.
  • Nehmen Sie das Erbrochene mit zum Tierarzt, das kann bei der Analyse helfen.
  • Hund keinesfalls zum Erbrechen bringen, wenn er krampft, apathisch oder bewusstlos ist.
  • Wichtig: Ruhe bewahren! Aufregung überträgt sich auf den Hund und kann zu Stress führen - das wirkt sich negativ auf seinen Zustand aus.

Integration
Der Trainingserfolg steht und fällt mit der Integration des Erlernten in den Alltag. Der Instinkt wird die Tiere immer dazu zurückführen, Fressbares aufnehmen zu wollen. Die Achtsamkeit und Konsequenz des Tierhalters ist hier also entscheidend. Der Hund sollte regelmäßig in unterschiedlichen Settings auf unbemerkt ausgelegte Trainingsköder treffen, um sein Können immer wieder unter Beweis zu stellen und entsprechend dafür belohnt zu werden. Mit der nötigen Übung lernen Hunde zuverlässig und kontaktlos vermeintliche Giftköder anzuzeigen. 

Alle Infos zum Training mit Sandra Dorfner-Rösel finden Sie unter www.personaldogtraining.at
Die Anti-Giftköder-Kurse finden in der Erlebnishundezone Bisamberg mit Blick über ganz Wien statt. Diese kann man auch privat mieten, um mit dem Hund ohne Ablenkung zu üben oder einfach unbeschwerte Stunden zu genießen. 
Infos dazu finden Sie unter www.personaldogzone.at

Gewinnen Sie die Teilnahme am Basiskurs für sich und Ihren Hund!
Der Kurs findet auf dem sicheren Gelände der www.personaldogzone.at in Bisamberg statt und gilt für einen Hund mit seinem Besitzer. Einfach zwischen dem 29.04. und 13.05. (bis 12 Uhr) für den „Krone Tierecke“-Newsletter anmelden und mit etwas Glück gewinnen!
Bitte lesen Sie die Gewinnspiel - Teilnahmebedingungen. 
Hier können Sie sich für den Newsletter anmelden: 

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