Zu wenige Termine:

Hausärzte über Pläne für Impfzentren verärgert

Bei der Entscheidung für Impfzentren wurden die Ärzte außen vor gelassen. Die „Krone“ sprach dazu mit einer Medizinerin aus Krems.

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Nach dem Entschluss, die Hausärzte mit zentralen Impfstellen zu entlasten, herrscht bei den Medizinern durchwegs Verwirrung. Die raren Vakzine AstraZeneca und der Wirkstoff von Johnson&Johnson sollen künftig bei den Hausärzten verimpft werden, das sehr beliebte Serum von Biontech-Pfizer dürfte aber an die „Impf-Highways“ gehen. Für Iris Solf-Thron eine Verhöhnung: „Ich habe jetzt noch zwei Impfungen, für danach bekam ich keine Termine mehr. Versprochen war etwas anderes. Bis die nächsten Lieferungen kommen, hätten schon viele Bürger geimpft sein können.“

Hausärzte: „Werden nicht eingebunden!“
Die heimische Impfkoordination beteuert zwar, dass die Hausärzte weiterhin eine wichtige Säule der Impfstrategie bleiben, in den Ordinationen herrscht aber Unruhe wegen dem „rücksichtslosen Strategiewechsel“. „Allgemeinmediziner stehen zwar an vorderste Impf-Front, eingebunden werden wir aber nicht“, so der Tenor der Kritik. Iris Solf-Thron kämpft jedenfalls weiter um entsprechende Impfdosen: „Immerhin geht es um die Gesundheit und nicht um den Profit.“

Josef Poyer
Josef Poyer
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