06.04.2021 20:00 |

Bilanz der Cofag

Bisher 794 Millionen Euro für Tiroler Betriebe

Fixkostenzuschüsse, Verlustersatz, Ausfallbonus, Lockdown-Umsatzersatz und Garantien für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen - all das wickelt die Covid-19-Finanzierungsagentur des Bundes (Cofag) ab, die im Rahmen des Covid-19-Gesetzes gegründet wurde. An ihr wird immer wieder Kritik geübt, wie auch die „Tiroler Krone“ kürzlich berichtete. Thomas Schweinberger von der Pressestelle liefert nun einen Einblick in die Arbeit der Agentur und legt auch eine recht stolze Zwischenbilanz vor.

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So seien bis zum Stichtag 29. März für Tiroler Betriebe Zuschüsse in der Höhe von 794 Millionen Euro genehmigt worden. „Die Genehmigungsquote liegt bei 92 Prozent“, rechnet Schweinberger vor. Im Bereich Gastronomie und Beherbergung seien 469 Millionen Euro geflossen. „95 Prozent der Antragsteller haben bereits Geld erhalten.“ In der Reisebranche waren es laut Schweinberger 16 Millionen Euro. Von den Antragstellern in dieser Sparte „haben 94 Prozent Geld erhalten“.

„Genehmigungsdauer beträgt 15 Werktage“
„Die durchschnittliche Genehmigungsdauer beträgt 15 Werktage“, so der Pressesprecher. Zur Abwicklung der Anträge wurden hochautomatisierte Prozesse entwickelt. „Mittels Datenabgleich prüfen wir die Plausibilität eines Antrags höchsteffizient“, betont Schweinberger. Bei jedem Antrag gebe es jedoch auch manuelle Prüfschritte. „Wenn das Prüfergebnis nicht eindeutig ist, also wenn einzelne Punkte im Antrag nicht plausibel erscheinen, müssen wir Nachprüfungshandlungen setzen.“

Dadurch komme es dann natürlich auch zu Verzögerungen. „Beim Fixkostenzuschuss gibt es häufig komplexere Fragen zu beantworten und in einigen Fällen bedarf es dafür auch Ergänzungsgutachten, die Finanzbeamte für die Cofag erstellen, bevor die Genehmigung erteilt werden kann.“

„Arbeiten mit Hochdruck an den Anträgen“
Hin und wieder würden auch Sonderfälle auftreten, beispielsweise bei „Mischbetrieben sowie bei Neu- und Umgründungen“. Bei derartigen Sonderfällen müssten Anträge zum Teil auch neu eingebracht werden, wodurch sich die Bearbeitungsdauer natürlich erhöhe. An noch offenen Anträgen werde „mit Hochdruck“ gearbeitet, versichert Schweinberger und betont abschließend, dass „wir intensiver mit den Antragstellern kommunizieren müssen - und das tun wir auch“.

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