Duo ausgeforscht

Bombenalarm in Lustenauer Bank war übler Scherz

Vorarlberg
29.12.2010 10:07
Die Bombendrohung gegen die Raiffeisenbank Lustenau-Rheindorf (Bezirk Dornbirn) vom Dienstagvormittag konnte geklärt werden. Wie die Sicherheitsdirektion am Dienstagabend mitteilte, wurden zwei Jugendliche im Alter von 14 und 17 Jahre als Täter ausgeforscht. Sie werden wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung auf freiem Fuß angezeigt.

Der Vorfall hatte für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Gegen Mittag stellte sich die Bombendrohung allerdings als übler Scherz heraus. Auf einem handschriftlichen Zettel, den die Mitarbeiter bei Arbeitsbeginn im Foyer gefunden hatten, stand, dass sich im Kellergeschoß des Gebäudes eine Bombe befinden würde. Nach der Evakuierung wurde das Gebäude von der Polizei durchsucht.

Eine Schachtel, die von den Bankangestellten nicht zugeordnet werden konnte, erregte dabei besonderen Verdacht. Der Inhalt stellte sich allerdings als harmlos heraus: Die mit einigen Nägeln und Schrauben gefüllte Schachtel war zwischen dem Außenbankomaten und dem Nachttresor eingeklemmt und war offenbar nach der Neuinstallierung des Bankomaten zurückgelassen worden.

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