Die teilstaatliche Österreichische Post AG musste im Corona-Jahr 2020 deutlich Federn lassen: Das Nettoergebnis gab um 20 Prozent auf 115,3 Millionen Euro nach, das Betriebsergebnis (Ebit) um ebenfalls 20 Prozent auf 160,6 Millionen Euro. Lichtblick war das Paketgeschäft mit einem Zuwachs von 44 Prozent auf 913,6 Millionen Euro Umsatz. Das Briefgeschäft hingegen gab um 7,4 Prozent auf 1,22 Milliarden Euro nach, das Filialgeschäft reduzierte sich um 20 Prozent auf 64,7 Millionen Euro.
Das Jahr 2020 stellte viele Unternehmen weltweit und so auch die Österreichische Post vor große Herausforderungen. Insbesondere die Corona-Pandemie, die temporären Lockdownbestimmungen und damit verbundenen Restriktionen hinterließen soziale und wirtschaftliche Spuren.
Der Cashflow aus dem Ergebnis gab um zwei Prozent nach, der Operativer Free Cashflow verminderte sich gegenüber 2019 um 16,5 Prozent. Der Umsatz kletterte um 8,3 Prozent auf 2.19 Milliarden Euro, bereinigt um die türkische Pakettochter Aras Kargo waren es plus 3,3 Prozent. Der Personalaufwand belief sich auf 1,04 Milliarden Euro, ein Anstieg von 6,6 Prozent bzw. 64,7 Millionen Euro. 22.966 Vollzeitkräfte waren 2020 für das börsennotierte Unternehmen unterwegs (2019: 20.338).
„Durchaus zufriedenstellend“
Für das Geschäftsjahr 2021 hat sich die Österreichische Post sowohl Umsatz- als auch Ergebniswachstum vorgenommen. Es wird ein Umsatzanstieg von acht Prozent bis zehn Prozent erwartet und auch eine Ergebnisverbesserung um zehn Prozent angepeilt. "Unter den aktuellen Rahmenbedingungen ist das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres daher durchaus zufriedenstellend“, kommentierte Post-Generaldirektor Georg Pölzl das Ergebnis.
Quelle: APA
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