Österreich und andere Staaten sollen zur Bewältigung der Corona-Krise weitere Millionenhilfen aus dem EU-Solidaritätsfonds bekommen. Insgesamt geht es um 530 Millionen Euro für 17 EU-Länder und drei Beitrittskandidaten, wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Österreich sollte davon rund 32 Millionen Euro bekommen.
Das Geld soll unter anderem dazu dienen, Präventionsmaßnahmen gegen die Virusausbreitung zu unterstützen. Das Europäische Parlament und die EU-Staaten müssen dem Vorschlag der Kommission noch zustimmen.
Bisher 6,5 Milliarden Euro aus EU-Solidaritätsfonds ausbezahlt
Mit dem EU-Solidaritätsfonds leisten sich die EU-Staaten im Katastrophenfall untereinander Hilfe. Er wurde 2002 nach Überschwemmungen in Mitteleuropa eingerichtet. Seitdem wurden rund 6,5 Milliarden Euro in knapp 100 Katastrophenfällen wie Überschwemmungen, Waldbränden, Stürmen oder Erdbeben in Anspruch genommen. Seit einer Änderung im vergangenen Jahr kann auch bei schweren Gesundheitsnotständen Geld fließen.
Quelle: APA
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