08.03.2021 16:53 |

Beklagt Menschenhandel

Papst Franziskus: „Frauen sind mutiger als Männer“

Papst Franziskus hat anlässlich des Weltfrauentages den Umgang mit Frauen kritisiert. Auf dem Rückflug nach einer viertägigen Irak-Reise sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, er habe es nicht glauben können, als ihm Listen gezeigt worden seien, auf denen Frauen zum Kauf angeboten wurden, so wie es die Terrormiliz Islamischer Staat mit Jesidinnen gemacht habe. Die Jesiden sind eine ethnisch-religiöse Volksgruppe unter anderem in Syrien und im Irak.

Menschenhandel finde überall und auch mitten in Europa statt, sagte Franziskus. In Rom habe er Frauen getroffen, die ausgenutzt und missbraucht wurden. „Frauen sind mutiger als Männer, das ist so“, sagte der Argentinier. Montagmittag landete die Maschine mit der Corona-geimpften Vatikan-Delegation und mehr als 70 Journalisten in Rom.

Papst Franziskus besuchte als erster Papst den Irak
Papst Franziskus besuchte als erster Papst den Irak. Vor allem die vom IS-Terror geschundene Christen-Gemeinde in dem Land mit mehr als 38 Millionen Einwohnern hatte seinem Besuch lange herbeigesehnt. Auf die Einladung der irakischen Botschafterin im Vatikan hin habe man sich für diese Reise entschieden, sagte Franziskus.

Wegen der Corona-Pandemie und der Sicherheitslage in dem Land im Nahen Osten geriet der Plan schnell unter Beschuss. Franziskus sagte, ihn habe das Covid-Problem lange beschäftigt. Nach langem Überlegen habe er sich dann entschieden, dorthin zu reisen.

Quelle: APA

Franz Hollauf
Franz Hollauf
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