Kundengeld abgezwackt

Tiroler Bankerin muss 4,5 Jahre ins Gefängnis

Tirol
06.03.2021 11:00

17 Jahre lang galt eine heute 44-jährige Tirolerin als eine sehr gewissenhafte Bankangestellte. Doch nach ihrer Kündigung fielen mehrere Ungereimtheiten auf. So soll die Frau laut Anklage unter anderem fast eine Million Euro von ihren Kunden abgezwackt haben. Sie wurde verurteilt.

„Nicht einmal einen Cent habe ich vorsätzlich eingesteckt“, betonte die Oberländerin vor dem Innsbrucker Landesgericht. Die Privatkundenbetreuerin, die 2013 psychisch erkrankt ist, soll außerdem Zinsen von 2 Prozent (anstatt 0,2) an Kunden vergeben haben. „Sie war teilweise überfordert und wurde alleine gelassen. Da passieren Fehler“, meinte ihr Anwalt.

(Bild: Christof Birbaumer/Kronen Zeitung)

Zwar wurden 26 von insgesamt 51 vorgeworfenen Fakten eingestellt, der Schöffensenat war aber überzeugt, dass die Angeklagte einen Schaden von über 235.000 Euro bei der Bank und rund 780.000 Euro bei Kunden verursacht hatte. „Bis auf die Aussage Ihres Vaters sprach alles gegen Sie“, erklärte der Richter. Urteil: Viereinhalb Jahre Haft. Volle Berufung!

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Tirol
06.03.2021 11:00
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Tirol
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung