01.03.2021 10:30 |

Inhalte nicht gelöscht

Russische Behörde droht Twitter mit hoher Strafe

Twitter ist in Russland ins Visier der Kontrollbehörden geraten. Der Kurznachrichtendienst verstoße „mutwillig“ gegen russische Gesetze, erklärte die Telekommunikationsaufsicht Roskomnadsor am Montag. Dem Unternehmen droht nun eine hohe Strafe.

Der US-Konzern sei in einigen Fällen den Aufforderungen der Behörde nicht nachgekommen, verbotene Inhalte zu löschen. Diese stünden im Zusammenhang mit Suiziden, Drogen und Pornografie, teilte Roskomnadsor mit. Von Twitter gab es zunächst keine Stellungnahme.

Sollte Twitter für schuldig befunden werden, wiederholt verbotene Inhalte nicht entfernt zu haben, drohe dem Unternehmen eine hohe Strafe, hieß es weiter. Erst kürzlich hatte die Behörde unter anderem von der Video-Plattform TikTok verlangt, Aufrufe zu Solidaritätskundgebungen für den inhaftierten Oppositionellen Alexej Nawalny zu unterbinden.

Sebastian Räuchle
Sebastian Räuchle
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