Bei Rotkäppchen, den sieben Geißlein und den drei kleinen Schweinchen verhasst – und auch in Tirol hat er wenig Freunde: der „große, böse“ Wolf. Nach 150 Jahren Abwesenheit ist er seit 2009 wieder zurück in Tirol – seitdem scheiden sich die Geister. Zum Problem wird das Raubtier nämlich vor allem für die Tiroler Bergbauern und deren Nutztiere. LK-Präsident NR Josef Hechenbergers Petition im EU-Parlament gegen den Wolf geht nun die nächste Runde. Während Wolfbefürworter auf besseren Herdenschutz plädieren, kontert Hechenberger: „Herdenschutzmaßnahmen sind allein aufgrund der Größe unserer Hochalmen bzw. aufgrund der Topografie im teilweise sehr felsigen Gelände oberhalb der Waldgrenzen nicht umsetzbar. Darüber hinaus erweist sich das Miteinander von Herdenschutzhund und -zaun in stark frequentierten Wandergebieten als eine unüberwindbare Hürde.“
Hechenberger appelliert damit an die EU-Entscheidungsträger, den Schutzstatus des Wolfes raschestens herabzustufen. Der Schutzstatus des Wolfs innerhalb der EU ist auch ein Grund, weswegen er sich wieder verbreiten konnte.
„Der Wolf hat sich zum Problemtier entwickelt“
Unterstützung bekommt Hechenberger vom Bauernbund-EU-Abgeordneten Alexander Bernhuber: „Der Wolf hat sich in den letzten Jahren zunehmend zu einem Problemtier entwickelt und gefährdet die Almwirtschaft, den Tourismus und den Lebensraum massiv. Wir brauchen daher praxistaugliche Lösungen und ein vernünftiges Wolfsmanagement von Seiten der EU!“ Ach Wolf, warum hast nur so große Zähne ...
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