„Ungleichbehandlung“

Tirol: Lifte zusperren, wenn Testpflicht kommt?

Tirol
10.02.2021 13:26
Porträt von Tiroler Krone
Von Tiroler Krone

Tirols Seilbahner haben in dieser Wintersaison schon einige Hindernisse überwunden - Stichwörter: verspätetes Aufsperren zu Weihnachten, FFP2-Maskenpflicht, verringerte Kapazitäten auf Sesselbahnen und in Gondeln. Nun ist man mit der nächsten Hiobsbotschaft konfrontiert - verpflichtende Tests für jeden Liftbenutzer stehen im Raum. Naht damit das Saisonende?

Seilbahner-Obmann Franz Hörl ist einmal mehr verärgert. Noch hofft er aber, dass die neuerliche Verschärfung doch noch scheitert. Der Verfassungsdienst des Landes prüft die Zulässigkeit einer solchen Maßnahme. „Wir glauben, dass es eine Ungleichbehandlung wäre. Bei anderen Verkehrsmitteln wie U-Bahnen oder öffentlichen Bussen braucht es auch keine negativen Tests der Benutzer“, wettert Hörl.

„Tropfen, der Fass zum Überlaufen bringt“
Für Donnerstag ist eine Krisensitzung der Seilbahner-Fachgruppe in der Wirtschaftskammer geplant. Die Verunsicherung ist groß. Unter anderem ist nicht klar, wie alt die vorzuweisenden negativen Corona-Tests maximal sein dürften - 48 Stunden? Eine Woche? Für Obmann-Stellvertreter Hansjörg Kogler (Bergbahn Westendorf) wäre die Testpflicht der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt: „Dann würden einige Bergbahnen wohl vorzeitig zusperren.“

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