Vor fünf Jahren wurde von der Kärntner Landesregierung der „Masterplan Görtschitztal 2015+“ beschlossen, der die Region nach dem HCB-Skandal neu beleben sollte. Vieles wurde bereits umgesetzt - doch es sind immer noch 800.000 Euro vorhanden, um weitere Zukunftsprojekte fördern zu können.
Als saubere, nachhaltige Biogenuss-Musterregion will sich das Görtschitztal wieder positionieren, nachdem langsam die Nachwehen der Umweltkatastrophe um die unsachgemäße Verbrennung von Blaukalk, verseuchte Lebensmittel und Gesundheitsgefahr abflauen. „Seitens des Landes haben wir uns immer dazu bekannt, alles zu tun, um dem Görtschitztal und seiner Bevölkerung positive Zukunftsperspektiven zu geben“, betont Landeshauptmann Peter Kaiser in einer Zwischenbilanz.
Bisher wurden 40 Projekte mit 1,35 Millionen Euro gefördert
Bisher wurden 40 Projekte mit 1,35 Millionen Euro gefördert – darunter die Breitbandinitiative, ein Umwelt- und Humanbiomonitoring, ein Heubad am Norischen Rundwanderweg, die Initiative Norisches Lamm oder das Skigebiet Steinerhütte-Eberstein. „Alles Impulse und Maßnahmen, um die Region nach der HCB-Causa als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsstandort zu beleben und über die Grenzen Kärntens hinaus zu positionieren“, so Gemeindereferent Daniel Fellner.
Doch diese Aufgabe ist noch nicht zu Ende
Mehr als eine Dreiviertel Million Euro steht für die Görtschitztaler noch zur Verfügung. Wer Ideen hat, reicht Förderungsanträge beim Regionalmanagement kärnten:mitte (region-kaerntenmitte.at/regionalmanagement/) ein. Alle Pläne werden vor Ort entwickelt und umgesetzt, die Bevölkerung wird miteingebunden.
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