10.01.2021 22:26 |

Großeinsatz

Nach vorgetäuschtem Notruf folgte Brandeinsatz

Ausrücken mussten die Feuerwehren in Spittal wegen eines Notrufs, der sich später als fingiert herausstellte. 82 Männer rückten aus. Danach brannte es tatsächlich. Auf dem Balkon einer 65-Jährigen im dritten Stock eines Wohnhauses hatte eine Kerze ein Kunststoffkästchen in Flammen aufgehen lassen. Hier standen über 150 Leute im Einsatz.

Die Feuerwehr Spittal wurden Sonntagnachmittag zu einem gemeldeten Wohnungsbrand alarmiert. „Bei der Erkundung konnte jedoch kein Brand festgestellt werden. Nach mehrmaligen Rücksprachen mit der Polizei fanden wir heraus, dass der Einsatz durch einen Anrufer mutwillig, ohne jeglichen Einsatzgrund, herbeigeführt worden war“, berichtet die FF Spittal. 

Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Bei diesem Einsatz standen die drei Feuerwehren von Spittal mit insgesamt elf Fahrzeugen und 82 Mann im Einsatz.

Doch dann brannte es tatsächlich! 
Fast zeitgleich erreichte eine weitere Einsatzmeldung die Einsatzkräfte. Ein Fassadenbrand in der Edlingerstraße. „Durch die Landesalarm- und Warnzentrale wurden zusätzlich die Feuerwehren Baldramsdorf, Seeboden sowie Lieserhofen zu diesem Einsatz alarmiert. Ebenfalls rückten die Einsatzkräfte von der ersten Einsatzadresse nach und nach zu der zweiten Adresse ab.“

Auf einem Balkon im dritten Obergeschoss hat durch eine Kerze ein Regal zu brennen begonnen. Die Flammen griffen auf die Vollwärmeschutzfassade über. 

Der erste Löschangriff wurde bereits durch die Mieter selbst durchgeführt. Unter der Fassade war bereits das gesamte Dämmmaterial geschmolzen, konnte aber durch eine dazwischenliegende Betondecke nicht weiterbrennen.

Bei diesem Einsatz standen die Feuerwehren Spittal an der Drau, St.Peter/Spittal, Olsach-Molzbichl, Baldramsdorf, Seeboden und Lieserhofen mit 17 Fahrzeugen und 154 Mann, sowie mehrere Polizeistreifen im Einsatz. 

 Kärntner Krone
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