Kritik von SP und FP:

„Autobahn-Stopp“ spaltet jetzt das Waldviertel

Niederösterreich
28.12.2020 08:00
Porträt von Niederösterreich-Krone
Von Niederösterreich-Krone
Das von Ministerin Gewessler und Landeshauptfrau Mikl-Leitner besiegelte Aus für die Waldviertel-Autobahn sorgt auch nach Weihnachten für heftige Reaktionen. Denn nicht alle sind vom zugesagten Ausbau der Bahn in der Region überzeugt. Und für die Freiheitlichen wäre die Autobahn sowieso die bessere Lösung gewesen.

Beim angekündigten Bahnausbau im Waldviertel fehlt FSG-Landesgeschäftsführer Christian Farthofer mittlerweile der Glaube: „Seit der Kaiserzeit fahren wir nach Wien zwei Stunden. Damit diese Verbindung attraktiv wird, darf die Fahrtzeit von Gmünd nicht viel länger als eineinhalb Stunden betragen.“ Außerdem müsse es – wie auf anderen Strecken auch – auf der Franz-Josefs-Bahn möglich sein, die Waggons mit WLAN, Steckdosen und Klimaanlage auszustatten. Für die Gmünder VP-Bürgermeisterin Helga Rosenmayer ist die Entscheidung für die Schiene eine gute: „Die Franz-Josefs-Bahn ist für die Region eine Lebensader.“ Klar enttäuscht vom „Autobahn-Stopp“ ist Alois Kainz, FP-Bezirksobmann in Zwettl: „Die Autobahn wäre ein Mittel gegen die Landflucht gewesen.“

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