Beim angekündigten Bahnausbau im Waldviertel fehlt FSG-Landesgeschäftsführer Christian Farthofer mittlerweile der Glaube: „Seit der Kaiserzeit fahren wir nach Wien zwei Stunden. Damit diese Verbindung attraktiv wird, darf die Fahrtzeit von Gmünd nicht viel länger als eineinhalb Stunden betragen.“ Außerdem müsse es – wie auf anderen Strecken auch – auf der Franz-Josefs-Bahn möglich sein, die Waggons mit WLAN, Steckdosen und Klimaanlage auszustatten. Für die Gmünder VP-Bürgermeisterin Helga Rosenmayer ist die Entscheidung für die Schiene eine gute: „Die Franz-Josefs-Bahn ist für die Region eine Lebensader.“ Klar enttäuscht vom „Autobahn-Stopp“ ist Alois Kainz, FP-Bezirksobmann in Zwettl: „Die Autobahn wäre ein Mittel gegen die Landflucht gewesen.“
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