Die Veranstalter des jährlichen Sportevents verzichten aufgrund der Corona-Pandemie auf eine Erhöhung des Preisgeldes für den Sieger der bevorstehenden Vierschanzen-Tournee. Das gab Chef Johann Pichler vom Skiclub Bischofshofen bekannt. Eine Erhöhung ist laut Pichler für die Jubiläumsausgabe im nächsten Jahr aber quasi fix. „Wir waren uns einig, dass ein großer Ruck notwendig ist“, betont der Tournee-Präsident
Die Veranstalter verzichten inmitten der Coronavirus-Pandemie auf die anvisierte Preisgeld-Steigerung für den Gewinner der 69. Vierschanzentournee. Der Gesamtsieger bekommt auch in der Saison 2020/21 nur 20.000 Schweizer Franken (rund 18.440 Euro). Eine Erhöhung der Summe ist laut Vierschanzentournee-Präsident Johann Pichler vom Skiclub Bischofshofen für die Jubiläumsausgabe im nächsten Jahr aber quasi fix. „Wir waren uns einig, dass ein großer Ruck notwendig ist.“
Das Einfrieren wurde laut Pichler nach Ausbruch der Pandemie und in Absprache mit dem Weltverband FIS und Athletensprecher Jernej Damjan getroffen. „Wir sind uns bewusst, dass das nicht das Gelbe vom Ei ist. Eine Preisgelderhöhung war für dieses Jahr angedacht, aber Corona ist dazwischen gekommen“, sagte Pichler. Die künftige Höhe stehe noch nicht fest. Das Preisgeld wird zur Gänze von den ausrichtenden Clubs in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen ausgeschüttet.
Eine Grand-Slam-Prämie für vier Siege hintereinander auf allen Schanzen gibt es nicht mehr. „Das Risiko war zu hoch, das war nicht mehr zu versichern“, meinte Alfons Schranz, der OK-Chef des Bergiselspringens, schmunzelnd. „Das wird es wahrscheinlich auch nicht mehr geben.“ Dafür wolle man beim Preisgeld für den Gesamtsieger ja „ordentlich zulegen“.
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