Knapp 74.000 Überstunden haben die 159 Pflege-Mitarbeiter der Intensivstation angesammelt. Der tatsächliche Bedarf übertreffe daher die Mitarbeiterzahl deutlich, räumte Manegold am Dienstag ein. Umgerechnet würde das sogar 45 Mitarbeiter mehr bedeuten, vorerst wurden einmal 14 zusätzliche Jobs bewilligt.
770.000 Euro Mehrkosten für 14 neue Posten
Für die Kärntner Krankenanstaltenbetriebsgesellschaft (Kabeg) bedeute die Personalaufstockung eine "erhebliche finanzielle Mehrbelastung". Tatsächlich sind es 770.000 Euro Mehrkosten, die dadurch anfallen. Nun soll ein externes Beratungsunternehmen die Situation evaluieren, danach werde man entscheiden, wie hoch der tatsächliche Mehrbedarf sei.
Diskussion um medizischen Direktor
Gesundheitslandesrat Peter Kaiser hatte bereits Ende September auf die Personalprobleme hingewiesen und eine Aufstockung gefordert. Kaiser freute sich am Dienstag über die Einsicht Manegolds, die "spät aber doch" erfolgt sei. Er forderte die Spitalsmanagerin aber neuerlich auf, die Entlassung des medizinischen Direktors zurückzunehmen. Dieser wird übrigens gegen seinen Hinauswurf rechtliche Schritte ergreifen.
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