Mehr Personal

Spitäler-Chefin gibt Protest kleinbei: 14 zusätzliche Posten

Kärnten
02.11.2010 18:37
Bei der Kabeg geht es weiterhin rund! In einer Betriebsversammlung haben Ärzte und Personal des Klinikums Klagenfurt kürzlich ihrem Unmut über Personalmangel und Arbeitsüberlastung Luft gemacht. Kabeg-Chefin Ines Manegold reagierte darauf, wie berichtet, mit der Entlassung des medizinischen Direktors. Nun gab Manegold dem Ärger der Ärzte aber doch kleinbei. Die Intensivabteilung des Klagenfurter Spitals erhält 14 zusätzliche Dienstposten für den Pflegebereich.

Knapp 74.000 Überstunden haben die 159 Pflege-Mitarbeiter der Intensivstation angesammelt. Der tatsächliche Bedarf übertreffe daher die Mitarbeiterzahl deutlich, räumte Manegold am Dienstag ein. Umgerechnet würde das sogar 45 Mitarbeiter mehr bedeuten, vorerst wurden einmal 14 zusätzliche Jobs bewilligt.

770.000 Euro Mehrkosten für 14 neue Posten
Für die Kärntner Krankenanstaltenbetriebsgesellschaft (Kabeg) bedeute die Personalaufstockung eine "erhebliche finanzielle Mehrbelastung". Tatsächlich sind es 770.000 Euro Mehrkosten, die dadurch anfallen. Nun soll ein externes Beratungsunternehmen die Situation evaluieren, danach werde man entscheiden, wie hoch der tatsächliche Mehrbedarf sei.

Diskussion um medizischen Direktor
Gesundheitslandesrat Peter Kaiser hatte bereits Ende September auf die Personalprobleme hingewiesen und eine Aufstockung gefordert. Kaiser freute sich am Dienstag über die Einsicht Manegolds, die "spät aber doch" erfolgt sei. Er forderte die Spitalsmanagerin aber neuerlich auf, die Entlassung des medizinischen Direktors zurückzunehmen. Dieser wird übrigens gegen seinen Hinauswurf rechtliche Schritte ergreifen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Kärnten
02.11.2010 18:37
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung