25.11.2020 17:05 |

Dramatische Zustände

Caritas-Generalsekretär: Alle Hände voll zu tun!

Die Corona-Pandemie trifft die Armen am schlimmsten. Viele wissen zurzeit nicht, ob sie ihre Miete noch zahlen oder in der Wohnung noch heizen können - und auch nicht, ob das Geld noch reicht, um sich oder die Familie zu ernähren. Die sozialen Folgen der Pandemie sind schwerwiegend, und der Druck auf die Menschen steigt stetig - viele wenden sich zum ersten Mal in ihrem Leben an die Caritas, hätten aber niemals damit gerechnet, sich einmal in so einer Situation zu befinden. Der Generalsekretär Klaus Schwertner schildert im krone.tv-Talk mit Moderatorin Raphaela Scharf, wie schlimm die Lage zurzeit ist.

Der Andrang ist riesig: Die 53 Sozialberatungsstellen in Österreich sind ausgelastet, teilweise kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gar nicht mehr nach. „Wir haben österreichweit eine eigene Hotline eingerichtet, wo man sich hinwenden kann. Auch dank der gemeinsamen Aktion Caritas und Kronen Zeitung, Funken Wärme. Unter 051776300 werden die Anrufer direkt zu Freiwilligen nach Hause aufs Handy zugeschaltet“, so Generalsekretär Schwertner. 

Wie steht es um die Obdachlosen?
Obdachlose haben es gerade besonders schwer. Der Winter ist ohnehin schon die härteste Zeit, jetzt kommt auch noch die Pandemie dazu. Vor allem der Lockdown ist hart: Wo geht man hin, wenn man keine eigenen vier Wände hat? Jede/r Einzelne kann helfen: Sieht man draußen einen obdachlosen Menschen, ruft man am besten beim „Kältetelefon“ unter 01 480 45 53 an. Diese Hotline ist rund um die Uhr besetzt und es kommt dann so schnell wie möglich der „Kältebus“ zu Hilfe.

Wie kann ich helfen?
Wie wir noch helfen können: Die Caritas bietet zum Beispiel im Rahmen der „Ein voller Einkaufswagen“-Aktion an, ein leeres Einkaufswagerl um 40 Euro mit Lebensmitteln zu befüllen. Diese werden dann an armutsbetroffene Menschen gespendet. Jede Hilfe zählt.

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