Zwischen Gralla und Ragnitz plant ausgerechnet ein Tierarzt die Schweinefabrik. Anders kann man das Projekt bei diesen Dimensionen nicht nennen. Da bereits um eine Baugenehmigung angesucht wurde, schrillen in der Region nun die Alarmglocken.
"Wir haben jetzt all unsere Kräfte gebündelt, in der Hoffnung, dadurch gehört zu werden", sagt Rudolf Rauch, Ortschef von Ragnitz. Er hat sich mit seinen sieben (politisch bunt gemischten) Bürgermeisterkollegen der Kleinregion Stiefingtal zusammengetan, um mit vereinten Kräften gegen das Vorhaben anzukämpfen: "Wenn's sein muss, versammeln wir uns auch zu einer Demo in der Au", meint es Rauch ernst.
Viele Kritikpunkte
Kritikpunkte gibt es viele: Zum einen würde die Anlage alle bäuerlichen Klein- und Mittelbetriebe des Leibnitzer Feldes ruinieren, zum anderen sieht man wegen der anfallenden Gülle das Trinkwasser in Gefahr. Große Hoffnung setzt man nun in die Behörden: "Mit 70.000 Ferkeln ist man kein landwirtschaftlicher, sondern ein Gewerbebetrieb. Erkennen das Politik und Kammer endlich an, dürfte im Freiland gar nicht gebaut werden", weiß Rauch.
von Barbara Winkler, "Steirerkrone"










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