Zwei Lokalbetreiber im Univiertel haben jetzt die Rechnung für ihr "Laisser-faire" (frei nach Motto: Regeln sind da, um gebrochen zu werden) präsentiert bekommen: Ihnen hat man die Musik kurzerhand abgedreht. "Beide wurden in den vergangenen Monaten drei Mal kontrolliert, drei Mal gab es dieselben Beanstandungen", sagt der Sprecher von Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP), Thomas Rajakovics.
Lokale vorübergehend geschlossen
Die Lautstärke in den Lokalen hatte das zulässige Maß von 83 Dezibel überschritten. Die Anlagen wurden daraufhin plombiert. "Wird die Grenze um nur zehn Dezibel überschritten, wird das vom menschlichen Gehör als doppelt so laut empfunden", rechtfertigt Rajakovics das Vorgehen. Erst wenn die Betreiber nachgewiesen haben, dass sie die Auflagen einhalten, kann die Party weitergehen. In der Zwischenzeit bleiben die Lokale geschlossen.
Nicht nur der Magistrat, auch die Polizei wirft ein Auge auf die Krawallmacher im Uni-Viertel. Ursprünglich sollte die Aktion scharf Ende Oktober beendet sein. Auf Wunsch Nagls wird weiter verstärkt patrouilliert.
von Ernst Grabenwarter, "Steirerkrone"
Symbolbild








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