
Brandermittler Klaus Portenkirchner konnte bereits am Montag klären, wie es zu dem Feuer kam: "Eine Verteiler-Steckdose im Kinderzimmer war defekt. Fremdverschulden ist auszuschließen." Der Brandschaden ist zumindest durch eine Versicherung gedeckt.
Eltern eben aus dem Urlaub heimgekehrt
Horst Günther Poosch und seine Frau Monika waren eben aus dem Urlaub heimgekehrt, als sich in ihrem Haus an der Saalfeldner Straße plötzlich lebensgefährliche Szenen abspielten: "Wir waren beim Auspacken, als unsere Tochter aus der Wohnung im Ergeschoss anrief", erzählte der Hausbesitzer. "'Es brennt, es brennt', rief sie ins Telefon. Als ich aus dem Fenster sah, stieg schwarzer Rauch auf."
"Das Wichtigste ist, dass niemand verletzt wurde"
"Es hat nach verbranntem Plastik gerochen, da hab ich im Kinderzimmer nachgesehen", schilderte Tochter Caroline. "Als ich die Tür öffnete, gab es eine Stichflamme, die von der Decke auf das Hochbett überschlug. Ich habe meine Eltern gewarnt, meinen Hund 'Lucky' gepackt und bin nach draußen gerannt."
Danach ging alles furchtbar schnell. Schon nach wenigen Minuten standen alle vier Räume im Erdgeschoss in Vollbrand, schlugen bei der Haustür Flammen heraus. "Wir rüsteten vier Trupps mit schwerem Atemschutz aus und starteten einen Innenangriff", berichtete Einsatzleiter Markus Schosser von der Zeller Feuerwehr. Auch die Drehleiter wurde angefordert. "Das Wichtigste ist, dass niemand verletzt wurde", war sich die Familie trotz des Schocks noch am Sonntag einig. Der Sachschaden beträgt rund 150.000 Euro.
von Gernot Huemer (Kronen Zeitung) und salzburg.krone.at










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