Der bereits pensionierte Tischler Ernst H. (66) war etwa eine halbe Stunde zuvor noch in der Werkstätte gewesen sein, um nach dem Rechten zu sehen: "Da war noch alles in Ordnung", berichtete Günter Peterka vom Landeskriminalamt am Sonntag gegenüber der "Steirerkrone".
Gegen 19.45 Uhr befanden sich Ernst H. und seine Ehefrau Hildegard (61) im Wohnhaus, als Berry plötzlich unruhig wurde: "Er ist zur Tür gelaufen und hat gebellt." Als das Ehepaar rausging, sah es im Dachbereich der 50 Meter entfernten Werkstätte einen Feuerschein. Doch es dauerte nicht lange, dann ging das 24 mal 11 Meter große Gebäude total in Flammen auf.
Fünf Feuerwehren stundenlang im Einsatz
Fünf Feuerwehren mit 28 Fahrzeugen rückten aus. Das Löschwasser musste aus der Raab gepumpt werden, wofür eine 1,3 Kilometer lange Schlauchleitung nötig war. "Es dauerte dann mehrere Stunden, bis der Einsatz beendet war. Die Feuerwehrleute konnten das Wohnhaus und auch noch zwei andere in der Nähe befindliche Gebäude retten."
Am Sonntag klärten die Experten vom Landeskriminalamt die Ursache: "Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist es ein Kurzschluss gewesen."
von Peter Riedler ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
Bild: Stadtfeuerwehr Weiz








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