Bea ist zurück. "Am Vormittag haben wir ihm noch aus reiner Vorsichtsmaßnahme eine Pause gegönnt", lässt Walter Kogler zumindest beim Defensiv-Bollwerk keine Bedenken über einen Einsatz aufkommen. Denn am Nachmittag grätschte, attackierte und dirigierte der 32-Jährige bereits wieder in bester Basken-Manier. Dagegen verpasste ein Duo am Donnerstag unfreiwillig die zwei Trainingseinheiten: Sollten Koch und Harding länger bettlägerig sein, müsste dagegen eine komplette neue rechte Seite spontan aus dem Hut gezaubert werden über die sich Kogler aber (noch) keinen Kopf machte.
Trotzdem war sein Arbeitstag mehr als "nur" mit Übungen am Tivoli W1 bestückt - direkt im Anschluss setzte sich der schwarz-grüne Coach ins Auto Richtung Wals-Siezenheim: Spionage in der Europa-League. "Keine großen neuen Erkenntnisse - aber durchaus interessante Eindrücke. Die man vor Ort einfach besser als vor dem TV-Bildschirm wahrnehmen kann." Denn die Salzburger Bullen-Elf besteht derzeit doch aus einem anderen Gerüst als noch zum Saison-Start.
"Außerdem kann die Beobachtung durchaus auch für das Auswärtsspiel am kommenden Mittwoch dienen." Auch wenn die Atmosphäre im Bundesliga-Nachtrag (wegen der Absage am 24. Juli, da der damals neue Rasen-Platz unter Wasser stand) wohl eine ganz andere als gegen das Star-Ensemble von Juventus Turin sein wird. Denn zuletzt herrschte Bundesliga-Tristesse in Wals-Siezenheim - gegen Kapfenberg fanden sich gerade mal 7.200 Zuschauer in der großen Bullen-Arena ein. Und viele von ihnen brachen zur Halbzeit nach Hause auf…
von Gernot Gsellmann, Tiroler Krone








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