Der Pensionist lebt sehr abgeschieden in Perlsdorf im Bezirk Feldbach. Das dürften sich die zwei dreisten Betrügerinnen zunutze gemacht haben. Seit dem Frühjahr besuchten sie den Oststeirer laut Exekutive regelmäßig und verkauften ihm die minderwertige Waren zu horrenden Preisen. Nebenbei dürften sie den Frühpensionisten ausspioniert haben.
Ersparnisse geklaut
Am Dienstagabend kamen nämlich zwei Männer zu dem gutgläubigen Oststeirer, die sich mit falschen Polizeimarken auswiesen und dem überraschten Mann mitteilten, dass es sich bei dem Duo um miese Betrügerinnen handelt. Einer der vermeintlichen Polizisten wollte dann im Zuge des Gesprächs noch die Geldkassette des 55-Jährigen sehen, um den Inhalt auf seine Echtheit zu überprüfen. Als die Männer kurze Zeit später wieder gingen, fehlten sowohl die Ersparnisse des Frühpensionisten - mehr als 7.000 Euro - als auch seine Geldtasche mit 600 Euro. Außerdem hatten die Diebe das Telefon ausgesteckt und den Pensionisten in seinem Haus eingesperrt.
Laut Opfer waren die falschen Polizisten etwa 40 bis 50 Jahre alt und zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß. Einer trug einen Schnurrbart und sprach Mundart. Die beiden Komplizinnen waren schlank mit blonden schulterlangen Haaren.
von Eva Molitschnig, "Steirerkrone"








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