8 Mio. Euro Schulden

Investitionsstopp und "Kopfweh" beim Osttiroler TVB

Tirol
20.10.2010 09:56
Investitionsstopp und "Kopfweh" herrscht nach dem Wirtschaftsprüfbericht beim Tourismusverband Osttirol (TVB). Der Schuldenstand von fast acht Millionen Euro zwingt dazu. Andreas Köll, 1. Obmannstellvertreter des TVB-Osttirol, fordert ein schnelles gemeinsames Vorgehen

Köll schlägt unter anderem eine Rückabwicklung von Transaktionen vor. "Das heißt die Aktienpakete der Lienzer Bergbahnen in stille Beteiligungen umzuwandeln. Damit das Bilanzbild wieder stimmt", so Köll. Bei Abschluss des Fusionsvertrages waren drei Millionen Nächtigungen pro Jahr das Ziel, tatsächlich waren es nur 1,8 Millionen – Tendenz fallend. Er will auch beim Personal sparen, weil man in der Region Lienzer Dolomiten etwa doppelt so viel für Personal pro Nächtigung ausgibt, als etwa im Defereggental.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist laut dem TVB-Funktionär die Beschaffung von mehr Marketinggeld. Hier liegt der TVB-Osttirol deutlich unter anderen Tiroler Verbänden. Einen Weg, um die Schulden abzubauen, sieht Köll außerdem in der Erhöhung der Aufenthaltsabgabe.

Kronen Zeitung
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