"Das Szenario erinnert an einen Reaktorunfall. Überall sind nur Helfer mit Masken und Schutzanzügen zu sehen, bewacht vom Militär", so Brunner. Mit Grünen-Landessprecher Michel Reimon konnte sie sich per Sondererlaubnis ein Bild vom Ausmaß der Katastrophe machen. "Beißender Geruch liegt in der Luft. Das Erdreich ist verseucht, Bäume sterben ab. In den Gewässern gibt es kein Leben mehr", so ihre Schilderungen aus der Sperrzone.
Nur Bruchteil des Giftschlamms abgeflossen
Und es könnte noch Schlimmer kommen: "Aus dem beschädigten Becken, einem von zehn, ist nur ein Bruchteil des Giftschlamms abgeflossen. Hier tickt eine Umweltbombe!" Grotesk: Während die Helfer und Bewohner unermüdlich aufräumen, wollen die Schuldigen den Betrieb wieder aufnehmen.
Burgenland hilft unermüdlich
Aus dem Burgenland rollen indes weiter Hilfstransporte ins Krisengebiet. Neben dem Roten Kreuz bereitet die Gemeinde Deutsch Kaltenbrunn eine Lieferung vor: "Bis morgen (Donnerstag, Anm.) sammeln wir Sachspenden in der Vereinshalle. Haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel werden noch benötigt."
von Karl Grammer, Kronen Zeitung









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