Sparstift angesetzt

Wunsch nach mehr Geisterkrallen wurde nie erfüllt

Um gefährliche Geisterfahrten zu stoppen, hatte der damalige Verkehrsreferent Erich Haider vor Jahren Geisterkrallen installieren lassen. Und weitere von der Asfinag gefordert, aus Kostengründen aber nie bekommen. Derzeit sind nur noch drei dieser Krallen im Einsatz, die heuer bereits sechs Irrfahrer stoppen konnten.

Nachdem sich im Jahr 2007 die Geisterfahrten um 19 Prozent gesteigert hatten, forderte Haider mehr Krallen. Je mehr dieser Anlagen, desto weniger Gefahrenquellen – so der Leitspruch. Der aber stets dem Sparstift zum Opfer fiel.

Derzeit sind an drei Standorten solche Reifenschlitzer angebracht, um Horrorunfälle durch Geisterfahrer zu verhindern. Zwei der Anlagen befinden sich bei den Autobahnauffahrten an der Raststation in Ansfelden und eine an der Mühlkreisautobahn in Linz nahe der Firma Schachermayr. Eine vierte Kralle war bei der Ausfahrt zur Innkreisautobahn in Weißkirchen an der Traun installiert, wurde aber im Zuge einer baulichen Umgestaltung dieser Ausfahrt entfernt.

Kronen Zeitung

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Mittwoch, 21. Oktober 2020
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