25.000 Euro an Spendengeldern soll "Mister Ferrari" in die eigene Tasche gesteckt haben statt sie den armen Kindern von "Licht ins Dunkel" zu geben. So lautete Anfang dieses Jahres der Vorwurf eines Ehepaares, das bei der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet hatte.
"Mitte September wurde das Verfahren eingestellt", so der Wiener Anwalt des Seitenblicke-Promis, Klaus Ainedter, am Mittwoch im Grazer Parkhotel. Und er erklärte auch gleich das Motiv des Ehepaares, welches diese "massiven Vorwürfe" gegen "Mister Ferrari" erhoben hatte: Nach internen Differenzen in der Charity-Foundation von Heribert Kasper soll das "als Querulanten verschriene Paar" offenbar Rache genommen haben.
"Schaden des Herzens"
"Es waren die ärgsten psychischen Monate meiner Karriere", erklärte der "Adabei". Und: "Es war schrecklich". Sponsoren seien abgesprungen, Verträge storniert worden. "Der finanzielle Schaden ist fünfstellig", sagt Anwältin Karin Prutsch, die in Graz die Vertretung Kaspers übernahm. "Wir haben Strafanzeige wegen Verleumdung eingebracht." Eine deftige Zivilklage soll noch folgen. Kasper: "Ich habe mich nach diesem Tag gesehnt. Wer aber zahlt mir den Schaden des Herzens..."
von Eva Molitschnig, "Steirerkrone"








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