Die Gründe für den Aufwärtstrend der "RoLa" liegen auf der Hand: "Die Straße wurde für die Transportunternehmen unattraktiver. Etwa durch das Road Pricing, durch gestiegene Treibstoffpreise und strengere Kontrollen der Lenk- und Ruhezeiten", analysiert Franz Dirnbauer, Geschäftsführer von Ökombi (die "RoLa" ist eine 100-prozentige Tochterfirma).
Im Angebot sind derzeit 54 Züge täglich – mit den drei Strecken Wörgl-Brenner, Wörgl-Trient und Regensburg-Trient.
Ab Dezember finden täglich 1.056 Lkw Platz
Aktuell sind täglich 1.020 Plätze für Schwerfahrzeuge vorhanden, ab Dezember werden es 1.056 sein. Dass immer mehr Transportfirmen die "RoLa" nutzen, hat mit dem sektoralen Fahrverbot für bestimmte Güter (Autos, Rundholz, Stahl) zu tun. Aber es lohnt sich auch finanziell: Die Strecke Wörgl-Brenner ist ab 104 Euro zu haben.
Ohne Zuschuss wäre "RoLa" für Firmen zu teuer
Dieser günstige Preis ist aber nur wegen eines öffentlichen Zuschusses (im Schnitt 70 Euro pro Lkw) möglich. Allein die Straßenmaut kostet dem Transporteur 60 Euro am Tag und 121 Euro in der Nacht.
Ein Erfolgsfaktor ist die Zufriedenheit der Fernfahrer. Laut einer Befragung unter 500 Lkw-Lenkern stieg die Gesamtzufriedenheit seit dem Vorjahr von 2,7 auf 2,3 (Schulnotensystem). Verbessert werden soll nun die mangelnde Zahl der Lkw-Parkplätze in Wörgl.
von Andreas Moser, Tiroler Krone








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.