20.09.2020 14:43 |

Zumindest im Osten

27 Grad: Altweibersommer geht in die Verlängerung

Der Altweibersommer mit angenehmen Temperaturen hält in den kommenden Tagen an - zumindest im Osten bleibt es spätsommerlich, verspricht die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Am Dienstag werden sogar teilweise bis zu 27 Grad erwartet. Vom Westen her wird es allerdings unbeständig.

Der Montag beginnt sonnig, zumeist zeigen sich aber dünne, hohe Schleierwolken. Über den Bergen entstehen am Nachmittag einige Haufenwolken, im Westen und Südwesten sind einzelne, teils gewittrige Regenschauer möglich. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Ost bis Süd. Die Frühtemperaturen erreichen fünf bis 13 Grad, die Tageshöchsttemperaturen 20 bis 26 Grad.

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Die kommenden Tage bieten sich nochmals für einen Sprung ins kühle Nass an.

Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale

In einigen Tälern Kärntens und der Steiermark liegen am Dienstag anfangs Nebel und Hochnebel, die Sonne setzt sich dort nur langsam durch. Davon abgesehen gibt es erneut verbreitet viel Sonnenschein. Tagsüber bilden sich im Westen und Süden Quellwolken und am Nachmittag sind lokale, teils gewittrige Schauer zu erwarten. Alpennordseitig wird es föhnig, im Osten macht sich lebhafter Südostwind bemerkbar. Frühtemperaturen: acht bis 16 Grad. Untertags steigt das Thermometer auf 21 bis 27 Grad.

Am Mittwoch nimmt von Westen her der Luftdruck weiter ab und der Störungseinfluss allmählich zu. Bereits am Vormittag setzen im Westen sowohl alpennord- als auch alpensüdseitig Schauer unterschiedlicher Intensität ein. Am längsten sonnig bleibt es im Osten, wo die Schauer- und Gewitterneigung erst am Nachmittag steigt. Der Wind kommt anfangs noch aus Südost bis Südwest, nach Störungsaufzug aus westlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen liegen zwischen zehn und 16 Grad, die Nachmittagstemperaturen zwischen 19 bis 27 Grad, wobei es im Osten deutlich wärmer bleibt.

Der Donnerstag verläuft in den meisten Landesteilen wechselnd bewölkt, im Westen treffen tagsüber zunehmend dichte Wolken ein. Anfangs ist es noch verbreitet trocken, tagsüber nimmt die Neigung zu Regenschauern besonders im Bergland zu. Von Vorarlberg bis zum Pinzgau verläuft der Nachmittag tendenziell trüb und regnerisch. Mehr Sonnenschein gibt es im Osten, hier ist es noch einmal spätsommerlich warm. In der Früh erreicht das Thermometer acht bis 15 Grad, im Tagesverlauf klettert es auf 21 bis 26 Grad.

Österreich
Wetterdaten:

Aus heutiger Sicht dürfte am Freitag mit einem Wetterumschwung zu rechnen sein. Tiefdruckeinfluss bringt voraussichtlich verbreitet kompakte Bewölkung und häufig Regen, die Details sind jedoch noch unsicher. Die Schneefallgrenze sinkt im Westen bis zum Abend teils auf 1500 Meter. Vermehrt trockene Phasen gibt es möglicherweise anfangs noch im Osten, hier sind jedoch im Tagesverlauf Gewitter zu erwarten. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Süd bis West. In der Früh hat es sieben bis 19 Grad, die Tageshöchsttemperaturen kommen im Westen vermutlich nicht über zehn Grad hinaus. Im Osten sind noch bis zu 24 Grad drinnen.

September auf Rekordkurs
Generell war der September bislang außergewöhnlich warm, so liegt die landesweite Temperaturabweichung bislang bei fast plus drei Grad. „Tatsächlich war der September bislang besonders im Westen sogar milder als der Juni“, analysiert Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale. „Innsbruck weist mit dem heutigen Sonntag schon 13 Sommertage in diesem Monat auf, im gesamten Juni waren es elf“. Auch im Osten wird der erste Sommermonat kommende Woche aber noch überboten. Der September liegt derzeit auf Rekordkurs, allerdings kündigt sich am letzten Wochenende des Monats ein Kaltlufteinbruch an.

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