08.09.2020 12:25 |

Finger wieder angenäht

Einsatzkräfte suchten nach amputiertem Daumen

Eine Frau in Alberschwende in Vorarlberg hat sich beim Zerkleinern von Holz mit einer Kappsäge den linken Daumen abgeschnitten. Die 58-Jährige alarmierte selbst die Notärztin, die die Frau erstversorgte und ins LKH Feldkirch einwies. Anschließend mussten Feuerwehr und Rettung 45 Minuten nach dem abgetrennten Finger suchen, der in weiterer Folge wieder angenäht werden konnte.

Die Frau schnitt gegen 20 Uhr Holz, als sie mit der linken Hand ins Sägeblatt geriet. Dabei wurde der Daumen vollständig abgetrennt. Die Notärztin begann nach der Erstversorgung der Patientin sofort mit der Suche nach dem Körperteil, alleine schien ihr das Unterfangen in der voll gestellten Garage jedoch aussichtslos. Deshalb alarmierte sie Feuerwehr und Polizei zur Unterstützung.

Der Daumen wurde nach etwa 45-minütiger Suche zwischen Holzscheiten liegend entdeckt. In weiterer Folge brachte die Polizei den Finger in die Gefäßchirurgie des Landeskrankenhauses Feldkirch, wo er wieder angenäht werden konnte. Ob die Replantation erfolgreich war, werde sich erst zeigen, hieß es.

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