Nicht der Tatverdacht, sondern lediglich die Haftgründe - Verdunkelungs- und Tatausführungsgefahr - hätten sich abgeschwächt, betonte sie. Die Staatsanwaltschaft ermittle nach wie vor gegen den Mann, der ein Attentat auf einen indischen Religionsführer geplant haben soll.
Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass der Beschuldigte der Gruppe "Khalistan Zindabad Force" angehört, die seit Jahren für einen souveränen Sikh-Staat im Punjab kämpft. Ein Zusammenhang mit dem Anschlag in einem Wiener Sikh-Tempel im vergangenen Jahr wird nicht ausgeschlossen. Bei dem Attentat im Mai 2009 wurde ein Guru getötet und ein weiterer schwer verletzt. Seit 12. Juli müssen sich deswegen sechs Inder in Wien vor Gericht verantworten.
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